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Kalorienverbrauch beim Radfahren

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Ärzte und auch andere Experten raten stets dazu, den Körper durch regelmäßige Bewegung fit und gesund zu halten. Auch zum Abnehmen ist dies unerlässlich, da es zum Verbrennen von Kalorien und Abbau von Fettzellen führt. Empfehlenswert ist vor allem das Radfahren, weil es alle Regionen des Körpers beansprucht und dennoch nicht so hohe Belastungen, wie beispielsweise das Joggen mit sich bringt. Dabei lohnt es sich, den Kalorienverbrauch beim Radfahren zu messen bzw. sich vorher darüber zu informieren. So weiß man ungefähr, wie oft und lange man Rad fahren sollte, um eine optimale Wirkung zu erzielen.

Wie hoch ist der Verbrauch an Kalorien?

Generell gilt die Regel, dass der Kalorienverbrauch nicht eindeutig oder pauschal berechnet werden kann. Es müssen Faktoren wie Geschlecht, Alter, Gewicht und Körpergröße beachtet werden, welche sich alle auf den Energiehaushalt und den täglichen Kaloriengrundumsatz auswirken. Der Kalorienverbrauch beim Radfahren kann somit nur ermitteln werden, wenn diese Angaben zur Verfügung stehen. Auch dann stellt der ermittelte Wert nur einen Anhaltspunkt dar. Möchte man es genauer wissen, ist ein fachmännischer Test mit einem Spirometer ratsam. Er misst, wie viel Sauerstoffverbrauch und Kohlendioxidabgabe die Atemluft im Ruhezustand und Bewegungszustand aufweist.

Hoher Kalorienverbrauch beim Radfahren

Da beim Radfahren in der Regel ein Großteil der Muskelregionen im Körper beansprucht wird, liegt es nahe, dass der Kalorienverbrauch beim Radfahren relativ hoch ist. Man sollte sich jedoch nicht von sagenhaft hohen Angaben im Internet oder bei einschlägigen Magazinen beirren lassen – Radfahren ist nämlich unterschiedlich definierbar. Es kommt darauf an, ob man gemütlich in der Freizeit eine Tour unternimmt, schnell regelmäßig kurze Strecken fährt, langsam lange Strecken auf sich nimmt oder gar Mountainbiking oder Rennradfahren in Betracht zieht. Der Kalorienverbrauch beim Radfahren hängt somit von den körpereigenen Faktoren ebenso ab wie von der Art und Dauer des Radfahrens – und sogar von der Beschaffenheit von Fahrrad und Untergrund.

Rennrad oder Mountainbike?

Wie es zu erwarten ist, verbrennt das Radfahren mit dem Rennrad am meisten Kalorien pro Stunde, es belastet aber auch den Körper. Bei einer zu hohen Pulsfrequenz durch die falsche Handhabung oder Überanstrengung werden sogar weniger Kalorien verbrannt, da der Körper von seinen Fettreserven zehren will. Bei einem Durchschnittsgewicht von 70 kg könnte man damit theoretisch bis zu 900 kcal pro Stunde verbrennen. Das schnelle normale Radfahren in anspruchsvollem Terrain oder auch das Fahren mit einem BMX-Fahrrad oder Mountainbike kommt diesem Kalorienverbrauch beim Radfahren mit dem Rennrad schon sehr nahe. Er liegt (bei demselben Gewicht) zwischen stündlich 500 und 700 kcal. Eine Durchschnittsgeschwindigkeit von circa 20 km/h ist dabei empfehlenswert. Im Vergleich zum Kalorienverbrauch bei anderen Sportarten ist der Kalorienverbrauch beim Radfahren tatsächlich recht hoch, wobei die individuellen Faktoren zu berücksichtigen sind.

Auf diesem Blog finden Sie bekannte, neue und ungewöhnliche Wege, mehr Kalorien und zwar jeden Tag aufs Neue zu verbrennen.

2 Comments

  1. Pingback: Im Urlaub aktiv sein | Sport und Bewegung - Kalorienverbrauch.at

  2. Kaya Kim Franz

    27. Dezember 2013 bei 10:32

    Radfahren ist nicht nur für den Kalorienverbrauch sinnvoll, sondern unterstützt auch Ausdauer und allgemeine Kondition. Insbesondere für Frauen ist ein weiterer Vorteil, dass Oberschenkel und Po straff werden und die Figur schön in Form gebracht und auch dort gehalten wird. LG, KKF

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